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How-To

Käferbohnen-Tempeh richtig zubereiten

3 Min Lesezeit

Käferbohnen-Tempeh: mild im Geschmack, nussig im Aroma und mit feiner Umami-Tiefe – ideal zum Anbraten und vielseitig einsetzbar in der Küche.

Käferbohnen-Tempeh angebraten mit Rabsöl

Käferbohnen-Tempeh einfach zubereiten

Käferbohnen-Tempeh ist eine regionale Variante des klassischen Tempehs – hergestellt aus österreichischen Käferbohnen. Er überzeugt durch seinen milden, nussigen Geschmack und entwickelt beim Anbraten eine angenehme Umami-Tiefe.

Durch die Fermentation wird er nicht nur bekömmlicher, sondern erhält auch mehr Struktur und geschmackliche Komplexität.

In Scheiben schneiden

Schneide den Tempeh vorsichtig in fingerdicke Scheiben oder Stücke..

Durch die Größe der Bohnen kann er etwas brüchiger sein als Soja-Tempeh – das ist ganz normal.
Kleinere Stücke können einfach mitgebraten werden.

Richtig anbraten

Erhitze eine Pfanne mit ausreichend Öl.
Wichtig: Verwende lieber etwas mehr Öl als zu wenig – sonst wird der Tempeh trocken.

Am besten eignet sich ein hitzestabiles Öl, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl, mit hohem Rauchpunkt.

Brate den Tempeh bei mittlerer bis hoher Hitze beidseitig 1-3 Minuten an, bis er außen goldbraun und leicht knusprig ist.

So entfaltet sich sein volles Aroma und die typische Umami-Tiefe.

Würzen

Nach dem Anbraten kannst du den Tempeh nach Belieben würzen.
Salz und Pfeffer sind eine gute Basis.

Optional passen auch:

  • Paprikapulver
  • Sojasauce
  • Gewürzmischungen oder Marinaden

Der Tempeh nimmt Aromen gut auf, ohne seinen eigenen Geschmack zu verlieren.

Vielseitig einsetzen

Käferbohnen-Tempeh lässt sich flexibel in der Küche einsetzen:

  • als Hauptkomponente eines Gerichts oder als Beilage
  • in Eintöpfen, Burger, Wraps, Bowls oder Salaten
  • als Ergänzung zu Gemüse, Kartoffeln, Reis und Getreide
  • oder als pflanzliche Alternative zu Fleisch
  • aber auch gut mit Fleisch, Ei und anderen tierischen Produkten einsetzbar

Käferbohnen-Tempeh in der regionalen Küche

Durch seinen mild-nussigen Geschmack passt Käferbohnen-Tempeh besonders gut in die österreichische Küche und lässt sich einfach mit klassischen Zutaten kombinieren.

Er ergänzt bestehende Gerichte, ohne sie zu verändern – und bringt dabei neue Aromen und Textur.

Je nach Jahreszeit ergeben sich unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten:

  • im Herbst zu Kürbis und Wild
  • im Winter in einem kräftigen Erdäpfelgulasch
  • im Frühling mit Blattspinat und Spargel
  • im Sommer gegrillt zum Salat

So entsteht ein Produkt, das sich ganz natürlich in den Küchenalltag integrieren lässt.

Fazit

Käferbohnen-Tempeh ist unkompliziert in der Zubereitung und vielseitig einsetzbar.
Mit der richtigen Technik entsteht ein Produkt, das durch milden Geschmack, Umami-Tiefe und klare Struktur überzeugt.

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