Warum Frische am Feld zählt
Beim Workshop „Vom Feld ins Glas“ beginnt alles direkt am Acker. Je frischer das Gemüse, desto knackiger bleibt die Textur im Glas und desto zuverlässiger startet die Milchsäuregärung.
Im Marktgarten siehst du, wie Gemüse wächst, reift und geerntet wird. Dieses Wissen hilft dir auch zu Hause beim Einkauf: Du erkennst schneller, was wirklich saisonal und erntefrisch ist.
Worauf du bei der Ernte achtest
Farbe: Saisonales Gemüse hat lebendige, natürliche Farben. Welke, fleckige oder matschige Stellen deuten auf Lagerung oder Alter hin.
Festigkeit: Gurken, Zucchini und Karfiol sollten beim Anfassen fest und saftig wirken, nicht weich oder hohl.
Größe: Für Fermente eignen sich oft mittelgroße Exemplare besser als riesige, wasserreiche Früchte.
Blätter & Stiele: Grünes Blattgemüse sollte knackig sein. Bei Kohl und Karfiol achtest du auf feste, kompakte Köpfe.
Saisonalität im Marktgarten
Im Sommer findest du typischerweise Zucchini, Gurken, Tomaten, Paprika und frühen Kohl. Im Herbst kommen mehr Wurzelgemüse, Kohl und Kürbis dazu.
Saisonales Gemüse enthält oft mehr Aroma und die richtige Wasser-Salz-Balance für Lakto-Fermente. Deshalb passen unsere Workshop-Rezepte genau zu den Monaten Juni bis September.
Nach der Ernte
Erntefrisch bedeutet: möglichst bald verarbeiten. Im Workshop bereiten wir das Gemüse direkt nach der Ernte vor, so bleibt die Qualität erhalten.
Zu Hause: Gemüse kühl lagern, aber nicht tagelang warten. Für Pickles und Kimchi ist der Tag der Ernte oder spätestens der nächste Tag ideal.



